Zuwegung / Eingangsportal
Gartenansicht mit Pergolen
Detailblicke Gartenequipment
Aussenterrasse mit Gartenzugang
Doppelgarage, Nebeneingang
Eingangspodest mit Haustüranlage
Fassadendetail aus histor. Ziegel und Naturstein
Strassenfassade
Das Wohnhaus baut auf einer symetrischen Geometrie auf. Der Haupteingang liegt mittig und wird durch ein Giebelhaus betont. Zwei sich kreuzende Satteldächer bilden strassen- und gartenseitig das prägende Erscheinungesbild. An den Giebelseiten wurden eine Doppelgarage sowie ein Nebengebäude errichtet. Die Detailgestaltung lehnt sich an die regionale Bauweise an und bindet sich somit harmonisch in die niederrheinische Landschaft ein. Der historische Ziegel mit seinen typischen Schmuckelementen, der rheinischer Naturstein sowie die Farbe weiss spielen dabei die gestalterische Hauptrolle.
Der Beginn
Vorgarten, Zuwegung
Offenheit und Transparenz standen bei der Gestaltung der Wegeführung und Pflanzbereiche im Vordergrund. Die Gehbereiche wurden mit Pflaster aus buntem Toskanaquarzit im Diagonalmuster verlegt. Beete, mit niedriger bis halbhoher Bepflanzung gliedern in der Wechselwirkung mit dem Pflaster den Vorgartenbereich. In Verbindung mit dem gelblichen Hochlandquarzit des Eingangspodestes und der bunten Ziegelfassade assoziiert sich eine leicht mediterrane Atmosphäre, zu der die Bauherrschaft eine ausgeprägte Zuneigung hegt.
Gartenterrasse
Raumbildend gliedert ein umlaufendes Rähm die Terrasse in drei "gefühlte" Teilbereiche. Gleichzeitig wirkt das Rähm als Haltekonstruktion für die Jalousie und ein textiles Segel, welches nach zwei Seiten ausgefahren werden kann.
Pflanzentransport
Terrassenleben
Die Sonnenterrasse bietet durch ihre süd-west Lage ideale Bedingungen für das Leben im Freien. Das Rähm mit der integrierte Sonnenmarkise sowie das freigespannte Textilsegel spenden auf Wunsch großzügig Schatten. Über die Freitreppe gelangt man auf die zweite Terrassenebene mit dem Wasserspiel. Die gemütliche Ganzjahresmöblierung der Terrasse lädt zum Verweilen und Relaxen ein.
Gartenambiente
Blick vom Gartensitzplatz der untersten Gartenebene. Von diesem Punkt gelangt man über zwei versetzte Ebenen zur Hauptterrasse. Alle Aufenthaltsplätze münden in die von Pergolen begleiteten Gartenwege.
Der Blick schweift auf die Westfassade mit dem vorgelagertem Wasserspiel. Diese Zwischenterrasse lädt zum Verweilen ein. Eine Freitreppe führt zur erdgeschossigen Hauptterrasse oder auf die dem Fitnessraum vorgelagerte Aussenterrasse. Alle Wege sind wasserdurchlässig angelegt. Das Gartenende wurde über einen 5 m breiten Pflanzschutzstreifen mit ökologisch wertvollem Gehölz bepflanzt.
Detailblicke in den Garten
Wasserspiel, Pflanzgefäß, Pergolen mit Beleuchtung, Wasserwandbeleuchtung, Segel mit Antriebseinheit, Einbauleuchte (Uplight)
Individuelle Detailentwürfe und Produkt-Auswahlverfahren geben der Gartenlandschaft ihr prägnanntes Aussehen. Abseits von Massenware wurde jedes Detail mit viel Aufwand entwickelt und von professionellen Handwerksbetrieben gefertigt.
Aussenterrasse mit Gartenzugang
Teilüberdachte Aussenterrasse mit direktem Zugang zum Garten. Blockstufen aus beigem Kalkstein vermitteln in Verbindnung mit dem historischen Tonziegel der Fassade eine freundliche, sonnige Atmophäre. Zu Abfangung der Böschung wurden terrassenförmig Trockenmauern aus Grauwacke trocken geschichtet und die jeweiligen Etagen locker befplanzt. Auch hier zeigt sich die Zuneigung zu mediteranem Flair.
Doppelgarage / Nebeneingang
An der rechten Giebelseite wurde eine Doppelgarage errichtet. Diese verfügt über ein horizontales Sektionaltor, welches sich über die gesamte Breite öffnen lässt und den Blick in die Garage frei gibt. Innerhalb der Garage findet sich hausseitig ebenfalls Zigelmauerwerk. Die Dachkonstruktion ist als 3-seitig geneigtes Satteldach ausgebildet. Der imposante Dachraum ist frei sichtbar und lädt zur Nutzung anderweitiger Freizeitaktivitäten ein. Der historische Ziegel, der rheinische Naturstein und die Farbe weiss spielen die gestalterische Hauptrolle.
Der Übergang vom Pflaster zum Garagenboden verläuft über eine Drainrinne und eine Edelstahlabdeckung, die an die Torführung anschließt.
Giebelansicht, Süd-West-Fassade
Die Süd-West-Fassade mit dem gartenseitigen Giebelhaus präsentiert sich mit den für diese Region typischen Fassadendetails. Die Kombination von weiß gestrichenen Ortgängen und Traufen prägen das Erscheinungsbild. Zur Verschattung der Terrassenflächen wurde eine Markise in das Rähm integriert und ein textiles Segel angeordnet.
Haupteingang
Der strassenseitige Haupteingang besteht aus einer 4-gliedrigen Türanlage. Das Verhältnis von Transparenz und Geschlossenheit wurde speziell auf die äußeren und inneren Gegenbenheiten abgestimmt. Der in den Podestbelag eingearbeitete Reinstreifer setzt sich im Innern fort, so dass der Aussen- und Innenraum über diese Gehzone fließend miteinander verbunden sind.
Seitliche Wandleuchten, die mit Abstand vor dem Mauerwerk angebracht wurden sowie die in der angehangenen Decke befindlichen Downlights tauchen den Eingangsbereich in ansprechendes Licht. Sandsteinbekleidungen sorgen bei Verblendereinbauten für einen schlüssigen Sitz.
Haupteingang
Der Eingangsbereich wurde mit Hochlandquarzit belegt. Im Bereich der beiden Stützenende, deren Sockel aus rheinischem Sandstein hergestellt wurden, befinden sich im Bodenbelag eingearbeitete Uplights, welche die Stützen mit einem Streiflicht atmosphärisch beleuchten. Der Sandstein entstammt den Schichten des Ruhrkarbons am Unter- und Mittellauf der Ruhr. Das Material wurde für Sockel, Fensterbänke und sogenannte Schluß- oder Kopfsteine verwendet.
Kamine
Die Kaminummauerungen wurden ebenfalls aus Ziegel erstellt. Sie umschließen die Rauchgaskamine sowie alle sonstigen Ab- und Zuluftleitungen. Durch diese Massnahme konnte auf weitere Dachdurchführungen verzichtet werden. Die Abeckungen mit den für dieses Haus typischen Profilierungen und dem weißen Anstrich entsprechen dem Gestaltungsleitfaden. Das Haus wird primär durch Erdwärme, gekoppelt mit einer Wärmerückgewinnung, über eine FBH geheizt. Eine Teilklimatisierung sorgt für angenehmes Raumklima.
Fassadendetail mit Fenster u. Gesimse
In Anlehnung an die in dieser Region typischerweise vorkommenden Ziegeldetails wurden die Fassaden gestaltet. Gezahnte Schmuckreihen, abgetreppte Gesimse und Rollschichten aus Ziegel mit Schlußsteinen prägen das Fassadenbild.
Der Sandstein für die Kopfsteine entstammt den Schichten des Ruhrkarbons am Unter- und Mittellauf der Ruhr.
Die historischen Ziegel fanden ihre ursprügliche Verwendung vor ca. 200 Jahren bzw. ca. 120 Jahren. Als aufbereitete Abbruchzeigel wurden diese in einer Mischung aus Ringofenbrand (ehemalige Weberei / M-Gladbach) und einem Feldbrand (Otzenrath / Niederrhein) am ganzen Gebäude verwendet. Gesimse und Ortgänge sind nahtlos verputzt und weiß gestrichen. In Verbindung mit den weißen, gesprossten Fenstern ergibt sich ein harmonisches Ganzes.
Giebelhaus
Die Bogenform der seitlichen Spitzbodenfenster wurde ornamenthaft auf die strassen- und gartenseitigen Giebelhausfassaden übertragen. Die Fensterproportionen sowie die Ortgang- und Traufengestaltung wurden dem Hauptdach entnommen. Der Jahresstein 2010 aus graun-blau-braunem Hartsandstein wurde an den Randbereichen umlaufend scharriert, innenseitig geflammt und die Zahlenoberflächen fein geschliffen. Durch den erhabenen Schriftzug erhält der Stein eine räumliche Optik und spielt je nach Lichteinfall mit dem Schattenschlag.
Sonnensegel
Zur Beschattung der Terrassenfläche wurde ein maritimes Sonnensegel angebracht. Das Tuch lässt sich von einer zentralen Achse ausgehend über Seile, Rollen und Umlenkungen motorisch nach zwei Seiten ausfahren. Stützen, die am Baukörper befestigt sind, übernehmen die Zugkräfte, die sich aus dem Spannvorgang ergeben. Das sandbraune Tuch hält das direkte Sonnenlicht ab, lässt die darunter liegende Terrassenfläche dennoch ausreichend belichtet.